Herzlich willkommen!

Im April 2020 wurde von den Entwicklern die Version 7 der Schulserver – Software https://linuxmuster.net  freigegeben. Wobei ‚freigegeben‘ hier im Wortsinn zu verstehen ist. Linuxmuster ist frei verfügbar. Ohne Lizenzkosten. Für schwäbisch-kostnix. Wer die Entwickler unterstützen – oder persönlichen Support – möchte, kann dem Verein beitreten. Die Mailingliste und der Mail-Support sind jedoch genial hilfreich – auch für Nichtmitglieder.

Zitate aus der Webseite https://linuxmuster.net:

  • linuxmuster.net ist eine Weiterentwicklung der freien Schulserverlösung openML und damit der direkte technische Nachfolger der PaedML-Linux 5.
    Alle Kenntnisse, die ein Netzwerkbetreuer oder eine Einrichtung hinsichtlich openML/paedML(R)5 erworben hat, bleiben weiter nutzbar und werden nachhaltig auf Basis des vorhandenen Wissens weiterentwickelt.
    linuxmuster.net ist frei verfügbar (Open Source) und ohne Lizenzierung oder Aktivierung einsetzbar.
  • Die webbasierte grafische Benutzeroberfläche (Schulkonsole), pädagogische Funktionen, intelligente schulspezifische Benutzerverwaltung, Musterarbeitsstation und andere Leistungsmerkmale erleichtern den Unterricht mit linuxmuster.net – und helfen bei der Administration und Pflege des Netzwerks.
    Mit LINBO werden selbstheilende Arbeitsstationen realisiert – die Installationen auf den Arbeitsplatzrechnern können sehr einfach durch jeden Benutzer in wenigen Minuten wieder in einem Standardzustand zurückgesetzt werden

Linuxmuster4Dummies

Seltsamer Titel – aber er trifft auf mich zu. Ich bin bereits einigen Jahren EDV-technisch zu Gange und kein „Newbie“. Aber einen Server aufzusetzen, mit dem ein komplettes Schulnetz mit hunderten von Clientrechnern und noch mehr Usern funktionieren kann, gönnt man sich nicht alle Tage. Zumal ich kein Profi bin, sondern Haupt- und Werkrealschullehrer, der sich eben ums Schulnetz gekümmert hat, weil es sich andere noch weniger zugetraut haben.

Nachdem unser paedML-Windows-Server (für den ich nach einem Schulwechsel glücklicherweise nicht zuständig bin) knirzt, knarzt, stockt und kränkelt, hat es mich interessiert, ob ich so’n Teil zum Laufen bekomme. Außerdem wollte ich schon lange „a gscheits Serversystem drhoim“, mit dem ich meine verschiedenen Desktop- und Laptopmaschinen, die sich im Haus verteilen zentral verknüpfen kann. Also habe ich mir einen gebrauchten Server für 100 €umel bei https://www.afb-shop.de besorgt. Nebenbei – das ist eine gemeinnützige GmbH, in der Leasingrückläufer aus Industrie und Verwaltung geplättet, durchgecheckt und günstig verkauft werden. Für die Schule hatte ich dort schon palettenweise eingekauft. Schulen bekommen zudem Sonderpreise. BTW2: Dass ich das gut finde, liegt an meiner Familiengeschichte. Mein Vater – Gott hab‘ ihn selig – war Ausbildungsmeister in einer Behinderteneinrichtung.

Weshalb also nicht? Abenteuer Linuxmuster. Ein Dummie macht sich in Coronazeiten auf den Weg. Damit andere „Dummies“ das nachvollziehen (und nachmachen) können, habe ich die Schritte während der Installation Punkt für Punkt protokolliert. Die ursprüngliche Anleitung der LML ist leider – den zahlreichen Möglichkeiten geschuldet – sehr umfangreich und erwähnt viele Abzweigungen. Ich gehe hier nun den geraden Weg. Virtualisierung mit Proxmox. Schwäbisch: Keine Spezialitäten, geradeaus, Augen auf und durch. Schaumermal. Kommt mit. Und sieheda. Funzt. 😉

▶Holen wir uns den Basisserver für die virtuellen Maschinen

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